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Gästebuch

Kommentare: 4
  • #4

    Christian (Sonntag, 12 November 2017 19:13)

    Liebe Frau Hucke,
    >
    > ich bin auf Ihre Seite gestoßen, da ich mich mit Jahnn beschäftige und gerade einen zweiten Versuch unternehme FLUSS OHNE UFER durchzulesen.
    > Ihre Geschichte geht mir nahe, ihr Engagement für das BGE und andere soziale Fragen freut mich, deshalb fühlte ich mich aufgerufen, Ihnen zu schreiben und zu danken.
    >
    > Ich habe Ihre Dissertation nicht gelesen, sondern nur einige Auszüge, aber was ich sagen kann, ist, dass ich Ihren Ansatz hinsichtlich der Projektion bei der Literaturinterpretation ganz hervorragend finde und richtiggehend wütend wurde, als ich las, dass dieser Ansatz im Wissenschaftsbetrieb wenig Anklang fand und Ihre Diss. mit einer schlechten Note bewertet wurde, es ist für mich unglaublich, in wie engen Geistesgrenzen sich manche s.g. "Wissenschaftler" heute immer noch bewegen und wie immun sie gegen neue Ansätze sind, die ihre tradierte Lehren in Frage stellen. Nietzsche hat nicht umsonst bei Zeiten das Weite gesucht, dieser Mief ist einfach unerträglich.
    > Ebenso ist es für mich nicht nachvollziehbar, dass ihr Ansatz bisher auf solche Ignoranz gestoßen ist.
    >
    > Ich kann das alles gar nicht fassen und wünsche Ihnen mehr als alles mehr Resonanz.
    >
    > Aber eine andere Sache: Dass Tutein nur im Kopf von Horn stattfindet, das habe ich das erste Mal bei Ihnen gelesen und seit dem lese ich den Roman anders. Diese Perspektive hebt den Roman für mich in eine ganz neue Dimension und dafür möchte ich Ihnen vor allem danken.
    >
    > Auch finde ich es unerträglich, wie ein gewisser Autor in der ZEIT von der "Erschöpfung der Sprache" bei Jahnn schreibt, die angeblich hinter dem Erkenntnisanspruch zurück bleibe. Ich empfand im Gegenteil Jahnn immer als einen Autor, der der die deutsche Sprache unglaublich bereichert hat und seine Prosa gehört mit zum Reichhaltigsten und Schönsten, das ich je gelesen habe.
    >
    > Und noch eine andere Sache aus ihrer Diss. spricht mir sehr aus dem Herzen, nämlich der Absatz zum Kafka-Biografen Stach. Da ich mich mit Kafka sehr eng verbunden fühle, empfand ich es beim Lesen der Stach-Biografie ähnlich wie Sie: nie hatte ich das Gefühl, Stach schreibe über Kafka, nie hatte ich das Gefühl, er habe Kafka verstanden; nun erklärte ich mir das damals so, dass ein Biograf wohl kaum in der Lage sein dürfte, das Objekt seiner Analyse zu verstehen, mal ganz abgesehen davon, dass wir andere Menschen (wie uns selbst) sowieso nicht verstehen oder jeder auf seine Weise und ich Kafka auch nur auf meine Art und Stach eben auf seine usw. Und doch: Wie habe ich mich an den psychologisieren Sätzen immer wieder gestört und Stachs willentliche Überzeugungen bezüglich seines Analyseobjekts Kafka bestaunt.
    >
    > Doch für mich war das alles kein großer Aufreger sondern nur eine große Enttäuschung, vor allem aber normal für einen Biografen. Ich könnte es ja auch nicht besser machen. Erst als ich jetzt bei Ihnen las - am Beispiel Hr. Hitzer und den Gehilfen im SCHLOSS, - dass Stach hier tatsächlich anmaßend und ungenügend und verklärend gearbeitet hat, erkannte ich, woher meine Enttäuschung auch kommen dürfte. Auch fand ich es sehr gelungen, wie Sie Stach in dessen Selbstanpreisung vorführen – herrlich.
    >
    > Die hoch gelobe Stach-Biografie ist mithin ein großes Missverständnis und wie Sie richtig nachweisen, vor allem Projektionsfläche für den Autor Stach. Auch für diese Erkenntnis möchte ich Ihnen herzlich danken.
    >
    > Mit den besten Grüßen und Wünschen, insbesondere gelesen und gehört zu werden,
    > Christian

  • #3

    Philipp (Samstag, 22 November 2014 17:41)

    P.S.:
    Liebe Frau Dr. Hucke,

    ich weiß nicht recht, ob hier Raum für Zitate ist, doch ich denke, folgendes wäre ein durchaus passendes, dazu noch von einem HHJ durchaus Geistes-verwandten:
    "Unbotmäßigkeit ist für jeden, der die Geschichte kennt, die recht eigentliche Tugend des Menschen."
    Oscar Wilde, in: Der Sozialismus und die Seele des Menschen

    Wie gesagt: Alles Gute!
    Philipp

  • #2

    Philipp (Samstag, 22 November 2014 15:55)

    Liebe Frau Dr. Hucke,
    ich will es mal pathetisch formuliern: Ihr akademisches/berufliches Schicksal verschlägt mir nahezu die Sprache... wie hier Urteil über Sie gesprochen wurde, scheint mir unsäglich! Wie perfide "Uni formen" kann, sieht man an Ihrem Beispiel, das Sie auch noch die Kraft hatten/haben zu dokumentieren...
    Tja, die Geis(t)elwissengschaftn!... Über allen Gipfeln der Schmu...
    Und dann auch noch die teils durchaus sadistelnd zu nennende Bagage von der "Arschentur" am Hacken: ich kann mir denken, dass jemand anderem in ähnlicher Situation schon längst das Blech weggeflogen wäre...
    Möge Ihnen die Munition fürs/zum Querdenken und -schießen sowie die Kraft&Liebe, dies braucht, auch in Zukunft (die Nachhaltigkeit!!!) nicht ausgehen!
    Mit den besten Wünschen
    Philipp

  • #1

    Reinhold (Sonntag, 20 Oktober 2013 07:52)

    Liebe Nanna,
    nach 30 Jahren in meinem Besitz hatte ich vergeblich versucht, die H&C HHJ Gesamtausgabe zu verkaufen, nach 32 Jahren kam ich auf die Idee, wieder darin zu lesen. Darauf gebracht hat mich Martin Münch, hier in Heidelberg lebender Pianist und Komponist mit seinen elementarvitalen Improvisationen und seinem antiklerikalen Engagement. Über die HHJ Webseite kam ich dann zu Deiner Seite. Die Geschichte Deiner Promotion hat mich berührt. Das das Subjektive im Objektiven, das Falsche im Richtigen, ist mein Lebensthema. Respekt daher für Deinen akademischen Kampf um gesunden, sprich selbstverständigen Menschenverstand. Halte durch, Du bist an einer Goldader. LG, Reinhold

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